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Elektrosmog und Magnetfelder durch Hochspannungsleitung und Bahnlinie – Teil 2

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Elektrosmog Straßenbahn

Oberleitungsverankung an Hausfassade

Dasselbe Problem wie in Teil 1 beschrieben, ergibt sich bei Hochspannungsleitungen und elektrischer Eisenbahn. Dabei ist es egal, ob es sich um eine Eisenbahntrasse, einer S-Bahn oder einer Strassenbahn in der Stadt handelt. In der Praxis stellt sich die Strassenbahn / Tram sogar noch als schlechtestes Szenario dar, da die Stahlseile und Halterungen für die Oberleitung vorwiegend in den anstehenden Hausfassaden verankert sind und somit sich die Elektrosmogproblematik auf diese Hausfassaden überträgt.

Elektrosmog einer Hochspannungsleitung

Magnetfeldausbreitung Hochspannungsleitung

Magnetfeldausbreitung Hochspannungsleitung

Um Strom vom herstellenden Kraftwerk zum Umspannwerk und somit zum Trafo im Wohngebiet zu transportieren, bedarf es Hochspannungstrassen oder spezieller Erdkabel.
Zurzeit gibt es ja eine hitzige Diskussion in Deutschland, Betreff der Energiewende neue Hochspannungstrassen von Nord nach Süd durch die ganze Republik zu ziehen. Natürlich ist dies ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, ohne dieser diese nicht zu bewerkstelligen ist, jedoch gehört hier ein gesundes Augenmass, was man betroffenen Wohngebieten zumuten kann.

Man unterscheidet folgende Hochspannungsleitungen, meist zu erkennen an der Anzahl der Isolatoren, die den Abstand der Leitung zum aus Metall gearbeiteten Hochspannungsmasten darstellt:

Hochspannungsleitung

380 kV Hochspannungsleitung mit 3 Isolatoren

110 kV (110.000 Volt) – 1 Isolator
220 kV (220.000 Volt) – 2 Isolatoren
380 kV (380.000 Volt) – 3 Isolatoren

Speziell die Spannungsfelder die durch die Hochspannungsleitungen verursacht werden, kann jeder mal selbst ein Experiment durchführen:

Neonröhre Überlandleitung

Neonröhre Überlandleitung

Nehmen Sie bei einem Abendspaziergang mal eine Leuchtstoffröhre mit und halten Sie diese unter einer Hochspannungsleitung in die Luft – Sie werden staunen, dass die Leuchtstoffröhre an fängt zu brennen, so viel Elektrizität ist in der Luft!

Nun gibt es ja Menschen die unter einer Hochspannungsleitung oder Überlandleitung ihr Haus gebaut haben. Eigentlich sagt das Unterbewusstsein und auch das Bauchgefühl, dass das nicht gut sein kann… und doch wird da immer wieder fleissig gebaut… warum?
Meist, weil das Grundstück in diesen Fällen günstiger ist. Jedoch stellt sich die Frage, ob das Gesparte mehr bringt, als das Geld das man später für eventuelle Krankheit in der Familie wieder ausgibt…

150 Meter Abstand!

Unter Medizinern und Umweltmedizinern wird seit den 80 Jahren eine Abstandempfehlung von mindestens 150 Meter von Trafostationen, von elektrischen Bahnlinien, sowie Überlandleitungen empfohlen.

Auch hier empfiehlt sich eine Spannungs- und Magnetfeldmessung durch einen GEOVITAL Geobiologen durchführen zu lassen. Somit sieht man, wie viel Nano Tesla (nT) und Volt pro Meter (V/m) durch die Hochspannung verursacht wird.
Anhand der Messwerte kann man dann einschätzen, wie gravierend die Problematik ist.

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About the Author:

Marc Wirth
As Geobiologist and Building Biologist (IBN) Dip. Ing. (FH) Marc Wirth has played an important role in the planning of many new buildings in his 18 year experience. He is not only familiar with the illness related side of patients, but knows the technical details and counter measures to create healthier living spaces and lives. His motto: “Only when one has experienced issues and implemented the improvements, do you know what you are talking about…”

2 Kommentare

  1. […] Elektrosmog und Magnetfelder durch Hochspannungsleitung und Bahnlinie – Teil 2 […]

    • Sascha Hahnen
      Sascha Hahnen 26. Juni 2018 um 12:38 Uhr - Antworten

      Die Empfehlung lautet immer: mindestens 150 Meter weg bleiben…

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