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Handystahlung im Vergleich

//Handystahlung im Vergleich

Interessanter Bericht der schweizer Zeitschrift „saldo“

Diente früher das Handy nur zum telefonieren, so kann es heute viel, viel mehr – wie wir alle wissen.
Heutzutage verschicken Smartphone User Videos, laden Musik und Fotos vom Internet oder schauen sich sogar einen Film an. Was aber die wenigsten wissen: Beim Senden und Empfangen von Daten ist eine höhere Sendeleistung als beim Telefonieren nötig. Die Geräte strahlen dabei viel stärker als beim Telefonieren – auch auf den Körper. Die Schweizer Zeitschrift „saldo“ recherchierte und berichtete vor kurzem, wie sich die am häufigsten verkauften Smartphones im punkto Strahlung bei der Datenübermittlung und beim Telefonieren unterscheiden.

Bei folgenden Aktivitäten strahlen Handys besonders stark:

1. Musik: Beim streamen (z.B. Spotify) strahlt das Smartphone.
2. Filme: Videos aus dem Netz steigern die Datenübertragung
3. Hotspot: Als Hotspot für eine Internetverbindung ist das Handy ununterbrochen aktiv

Handystrahlen sind eventuell krebserregend

Es ist umstritten, wie problematisch die hochfrequente Mobilfunkstrahlung für die Gesundheit ist. Einige Studien liefern Hinweise, dass sie Erbgut, Hirnströme und die Spermienqualität beeinflusst. Die internationale Krebsforschungsagentur IARC in Lyon (F) stufte Handystrahlen im Jahr 2011 als möglicherweise krebserregend ein. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, die Belastung durch solche Strahlung so gering wie möglich zu halten.

Viele Risiken: Studien liefern Hinweise, dass Strahlung das Erbgut, die Hirnströme und die Qualität der Spermien beeinflusst.
saldo bewertete die gemessenen Strahlungswerte der Smartphones strenger als das Gesetz, das die Interessen der Industrie berücksichtigt. Wie stark Handys maximal strahlen, zeigt der sogenannte Sar­ Wert (Spezifische Absorptionsrate), den die Hersteller deklarieren müssen. Gesetzlich erlaubt ist ein Wert von zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht.
Laut der für die Messung erlassenen Norm müssen die Hersteller beim Telefonieren die Strahlung am Kopf direkt an der Wange messen. Am Körper messen sie die Strahlung bei der Datenübertragung mit fünf Millimetern Abstand. Das spielt den Herstellern in die Hände. Denn mit steigendem Abstand vom Körper nimmt die absorbierte Strahlung stark ab. Je grösser der zugelassene Messabstand, desto weniger müssen sie sich Mühe geben, strahlungsarme Smartphones zu produzieren.

saldo orientierte sich im Test an den strengeren Kriterien des deutschen Umweltzeichens «Blauer Engel» und liess die Strahlung am Körper ohne Abstand messen. Nur Geräte, die bei den Messungen im Durchschnitt den Wert von 1 Watt/kg Körpergewicht nicht überschritten, konnten ein «sehr gut» erreichen.
Beim Telefonieren strahlten acht von zehn Geräten nur wenig. Die Sar­ Werte lagen bei den meisten Modellen zwischen 0,1 und 0,3 Watt/kg. Lediglich das «U11» von HTC und das letztplatzierte «Xperia XZ1 Compact» von Sony wiesen mit 0,7 respektive 0,6 vergleichsweise hohe Werte auf.
Bei den Messungen zur Datenübertragung schnitten die Handys schlechter ab. Hier strahlen nur die beiden Testsieger «Nokia 8» und «Huawei Mate 10 Pro» wenig. Beide Androidgeräte sind mit Preisen von 578 Franken und 777 Franken deutlich günstiger als das teure «iPhone X» von Apple. Dieses Handy kostet über 1000 Franken, strahlt aber bei der Datenübertragung so stark wie sonst nur deutlich günstigere Geräte. Damit landete es im Test auf dem vorletzten Platz.

Apple verweist auf Anfrage darauf, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden. Gemäss Huawei ist das Antennendesign innerhalb eines Smartphones entscheidend für die Strahlung. Im «Mate 10 Pro» seien jeweils mehrere Antennen gleichzeitig in Betrieb, das Gerät wähle zur Übertragung aber nur die effizienteste Antenne als Hauptantenne. Grundsätzlich gilt bei allen Handys: Je besser die Verbindungsqualität vom Gerät zum Sendemast, desto geringer ist die auftretende Strahlung.
Auch im Techniktest schnitten die beiden strahlungsarmen Smartphones von Nokia und Huawei gut ab. Das «Mate 10 Pro» glänzte mit sehr langen Akkulaufzeiten und zeigte sich im Falltest am robustesten. Nokia hat eine gute Kamera. Im Vergleich am besten war die Kamera des teuren iPhone X. Das Gerät wurde in der Falltrommel aber schwer beschädigt. Und die Akkulaufzeit war nur mittelmässig.

So reduzieren Sie die Strahlung

• Achten Sie auf einen möglichst geringen Sar­ Wert beim Handy.
• Das Smartphone nur bei gutem Empfang benutzen.
• E­Mails nicht automatisch  abrufen lassen.
• Während des Telefonierens keine Datenübertragung laufen lassen. Den Hintergrunddatenverkehr möglichst abschalten.
• Das Smartphone nicht am Körper tragen – vor allem beim Surfen im Internet oder bei der Benutzung des Smart phones als Internetzugangspunkt (Hotspot) für den Laptop.
• Möglichst kurz telefonieren oder für lange Gespräche einen Kopfhörer benutzen.
• WLAN für die Datenübertragung bevorzugen.

 

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Diese Handytasche verhindert, dass hochfrequente Mobilfunkstrahlung des Smartphones direkt den Kopf trifft. Es schützt gleichzeitig das Mobiltelefon vor Kratzern und Beschädigungen.

Ein dichtes Abschirmgewebe im inneren der Handytasche blockt die Strahlung des Telefons ab. Die Basis bildet ein speziell bearbeiteter Faden aus reinem Silber. Da durch wird die Fähigkeit zur Abschirmung elektromagnetischer Wellen gegeben. Mit einem speziellen Herstellungsverfahren wird dieser Silberfaden in ein Gewebe eingearbeitet.

Das Abschirmgewebe hat einen Schirmdämpfungswert von weit mehr als 95 % gegenüber elektromagnetischen Wellen.

Die negativen Belastungen elektromagnetischer Wellen, die beim Tragen eines Mobiltelefons am Körper auftreten können, werden durch die Handytasche minimiert. Speziell beim Telefonieren sind diese besonders stark! Schützen Sie sich und Ihre Kinder, indem Sie vorsorgen.

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So wurde getestet

Im Auftrag von saldo hat das auf  Strahlungsmessungen spezialisierte deutsche Labor IMST aus Nordrhein-Westfalen insgesamt zehn Smartphones geprüft.
Die Tests waren aufwendig: Der Körper eines Menschen wurde mit einer Art Wanne simuliert. Diese war mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt, die das menschliche Gewebe nachahmt.  Die Techniker positionierten das Handy an festgelegten Stellen und massen in der Flüssigkeit mit einer Sonde die  vom Körper absorbierte Strahlung.
Im Rahmen eines  internationalen  Gemeinschaftstests  von über 35 europäischen Konsumenten schutzorganisationen wurden die zehn Smartphone­ modelle in einem spezialisierten Labor auf viele weitere technische Punkte hin getestet.

 

Diese Ergebnisse sind in der separaten Tabelle dargestellt.

• Akku:
Wie lange dauert es, bis er komplett geladen ist?
Wie stark lädt sich der Akku in nur 15 Minuten auf?
Wie lange lässt sich das Smartphone mit vollem Akku betreiben, wenn ein Roboterarm auf dem Gerät immer wieder eine festgelegte Nutzung durchführt?
Unter anderem liess er Musik und Videos abspielen und rief Mails ab.

• Robustheit:
Wie gut halten die Smartphones 100 Stürzen in der Falltrommel stand?
Wie kratzfest sind Front­  und Rückseite der Geräte?
Wie schnell zerkratzt das Glas über der Kameralinse?

• Sprachqualität:
Wie verständlich lässt sich in ruhiger Umgebung und bei Hintergrundgeräuschen telefonieren?

• Kamera/Bildqualität:
Welches Smartphone schiesst die besten Fotos – bei Tageslicht und in der Dämmerung?
Welches Handy taugt auch als Videokamera?
Mit welchem Gerät gibt es gute Selfies?

• Internet/Mail:
Mit welchem Gerät lässt sich möglichst schnell und einfach im Internet surfen?
Wie einfach kann man den E­Mail­Dienst einrichten und bedienen?

• Bedienung:
Wie einfach lässt sich das Handy das erste Mal einrichten?
Wie gut lässt sich eine Datensicherung, ein  sogenanntes Back­up, durchführen?
Ist die Bedienung des Menüs selbsterklärend?

2018-04-24T11:07:42+00:00 By |Tags: , , , |

About the Author:

Bianca Hahnen
Biance studied folklore and has been involved for many years with the image that Geobiology has in the community. She has published several papers and essays, and works in the Geovital Academy as a scientist. Her motto: “Everyone always thinks about the sick people, but no one thinks about children… Especially they are in need of radiation protection especially in relation to telecommunication transmissions.”

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