Akademie für Strahlenschutz | Hotline +43 5516 24671|office@geovital.com

Holzbauweise – Baubiologisch super – Elektrobiologisch eine Katastrophe!

/, Top-Thema, Baubiologie/Holzbauweise – Baubiologisch super – Elektrobiologisch eine Katastrophe!

Holz ist ein begehrter Baustoff, natürlich, klimaregulierend, formstabil und belastbar. Ein Baustoff der seit Jahrtausenden den Menschen ein sicheres Dach über dem Kopf bietet und für ein „heimeliges Wohlfühlen“ zu Hause sorgt. Vor allem Menschen in den Berg- und Alpenregionen haben von je her diesen natürlichen Baustoff zu schätzen gelernt, da er in kalten Tagen eine natürliche Wärme ausstrahlt und vor allem in Winterzeiten durch seine schlechte Oberflächenwärmeleitfähigkeit stets für warme Füße sorgt.

Was ist nun verkehrt an diesem Baustoff? Warum soll er elektrobiologisch schlecht sein?

Stromleitungen im Holzbau sind problematisch

Stromleitungen im Holzbau sind problematisch

Mit dem Einzug der Elektrifizierung im 18. Jahrhundert, gelangt der Wechselstrom in Wohnungen und Häuser. Erst zaghaft, da aufwändig und teuer, nach dem zweiten Weltkrieg standardmäßig in jedes Haus. Der Bedarf steigt mit den Komfortansprüchen der Gesellschaft. Nach Lichtquellen, wird Strom von den Hausfrauen in Küche und Keller zum Kochen und Waschen gewünscht. In den 60er Jahren beginnt die Zeit der Unterhaltungselektronik. Fernseher und Hifi Anlagen finden Einzug in fast alle Häuser. Die ersten Videogeräte werden entwickelt. In den 80er Jahren beginnen auch die Hersteller von Telefongeräten mehr Komfort und Funktionen, wie Fax und Btx anzubieten. In den 90er Jahren kommen die Designerlampen und Computer, in den 2000er die elektrischen Garagentore hinzu.

Heut zu Tage ist ein Leben ohne Strom nicht mehr denkbar. Von der Jalousiensteuerung, bis zur Haustürklingel, von dem Badheizlüfter bis zum Induktionsherd funktioniert mittlerweile alles mit Strom.

Wie wir nun wissen, ist Wechselstrom / Elektrosmog einer unserer größten gesundheitlichen Problemauslöser. Der Mensch ist für diese Technik nicht gemacht (siehe Strahlenschutz – Sinn oder Unsinn?).

Grundsätzlich ist Holz ein schlechter Leiter. Holz verhält sich in seinen Eigenschaften als Baustoff aber hygroskopisch, d.h. Holz hat die Eigenschaft Wasser aus der Luft aus seiner Umgebung aufzunehmen. Je höher die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen ist, desto mehr Feuchtigkeit befindet sich auch im Holz. In der Regel liegt diese Restfeuchte im Wohnraum bei Holz im Bereich von ca. 10-18%.

Durch die Restfeuchte lagern sich diese Wechselstromspannungsfelder auf dem Holz und Holzbalken ab und können dort nicht weg, bzw. nicht abgeleitet / abgeerdet werden. Steht eine Person nun in unmittelbarer Nähe, ist diese Person die bessere Ableitung und koppelt somit induktiv an diesen Wechselstromfeldern an. Ein Haus in Betonbauweise, mit geerdeten Stahlarmierungen im Beton, würde diesen Effekt nicht verursachen.

Ist das Haus großteils oder gar komplett in Holzbauweise gefertigt worden, überträgt sich dieser Stromeffekt auf das ganze Gebäude! Die Menschen leben dort unter permanentem Stromgewitter und massiven Elektrosmogbelastungen.

Geobiologische Erklärung im Neubau

Geobiologische Erklärung im Neubau

Gibt es Lösungen?

Gott sei Dank gibt es Lösungen! Es wäre nicht auszudenken, wenn man den schönen Werkstoff Holz nicht mehr zum Bauen verwenden könnte. So wie sich die Technik weiter entwickelte, hat sich auch der Strahlenschutz weiter entwickelt.

Seit den 80er Jahren gibt es abgeschirmte Kabel, seit den 90er Jahren effiziente Abschirmgewebe und seit den 2000er Jahren vermehrt ein baubiologisches Denken, das mehr und mehr Einzug in Hausplanungen findet.

Abgeschirmte Kabel minimieren das Thema des Niederfrequenten Elektrosmog schon mal um gute 80 – 90%. Dazu gehören in zweiter Instanz korrekt platzierte Netzfreischalter, die um Boden- und Wandabschirmungen, wo nötig, ergänzt werden.

Das A und O ist jedoch eine korrekte Planung. Damit steht und fällt der ganze Erfolg. Es bringt also nichts sich in die Materie einzulesen und nach dem Prinzip „machen wir mal…“ vorzugehen. Auf diese Art und Weise kann man viel Geld versenken und das Messergebnis am Schluss passt trotzdem nicht.

Wenn Sie es richtig machen wollen, holen Sie sich einen Fachmann hinzu, der mit Ihnen und dem Architekten die Dinge durchspricht und die Fehler aus der Planung herausholt. Dann hat man auch Spass an seinem Holzhaus und kann das tolle Wohngefühl in vollen Zügen genießen.

Wenn Sie Fragen dazu haben sollten, wenden Sie sich an die Akademie, die Ihnen gerne den passenden Geo- und Baubiologen vermitteln kann.

LINKS

About the Author:

Sascha Hahnen
Sascha Hahnen graduated in several specialities and medical training, is an author, seminar leader and CEO of Geovital – Academy. His motto: “Radiation protection is always a good thing!”

7 Kommentare

  1. Jens W. Hafner 13. April 2018 um 5:29 Uhr - Antworten

    Die Ansicht, Holz würde elektrische Felder übertragen (verschleppen) und sich aufladen aufgrund des geringen Wassergehaltes, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Da wir selbst in einem Teil-Holzhaus leben (untere Etage gemauert, obere Etagen incl. Dachstuhl Holzbauweise), habe ich nun selbst Messungen mit einem Profi-Messgerät durchgeführt (ME 3951A von Gigahertz Solutions).

    Die Ausgangsbedingungen sind denkbar einfach. Unser Sicherungskasten ist in einem Anbau untergebracht an einer Holzwand. Der ganz Anbau ist aus Holz und direkt mit der einen Holzseitenwand des Hauses sowie mit dem Dachstuhl verbunden. Das starke E-Feld rund um den Sicherungskastens müsste sich also, gemäss der vorliegenden Theorie, über Kabel und Holz ausbreiten und überall im Haus zu messen sein.

    Test: Alle Sicherungen am Tableau wurden ausgeschaltet, so dass nur die massiven und nicht abgeschirmten Zuleitungen zum Sicherungskasten, die auch über das Holz laufen, unter Strom stehen. Tatsächlich sind vor und hinter der Wand beim Sicherungskastens immer noch hohe Werte messbar (ca. 150 V/m im Abstand von etwa 10 cm). Doch obwohl zahlreiche Kabel von dort Richtung Dachboden und zu den Wohnraumwänden laufen, bewegen sich die Messwerte im gesamten Wohnbereich und auf dem Dachboden nur noch bei rund 1 V/m (vorher, je nach Messtelle, um den Faktor 5-100 mal höher).

    Fazit: Eine auffällige Feldverschleppung/Aufladung ist nicht nachweisbar, ausser man möchte diese extrem niedrigen 1 V/m als solche ansehen.

    Von einem „elektrischen Gewitter“ kann auf jeden Fall keine Rede sein.
    Meine Messungen ergeben eher, dass dieses Problem der E-Feldausbreitung über den „Leiter“ Holz vernachlässigbar ist.

    Was aber nicht bedeutet, dass man bei einem Neubau auf abgeschirmte Kabel verzichten sollte. Die Felder werden allerdings, so sehe ich es, eher „durch die Luft“ übertragen als über das Holz.

    • Sascha Hahnen
      Sascha Hahnen 26. Juni 2018 um 12:36 Uhr - Antworten

      Hallo Herr Hafner :o)

      Jedes Haus ist anders… und… es gibt Nichts, was es nicht gibt…
      Speziell beim Werkstoff Holz jedoch, sowie bei Leichtbauweise / Rigibs, zeigen sich in fast 100% der Fälle, extrem starke Spannungsfelder die kreuz und quer durch die Wohnung messbar sind.
      Diese Häuser sind sehr, sehr aufwändig zu schirmen, oft auch gar nicht sanierbar.

      Der Ratschlag der Experten lautet immer: wenn man weiß, dass man diese Werkstoffe beim Bau verwenden will, dann immer vorsorgen!

  2. VON KÄNEL 12. Mai 2016 um 14:51 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte
    Können sie mir bitte den Preis sagen von so einer Geovital Matte???
    MFG

    • Sascha Hahnen
      Sascha Hahnen 9. Juni 2016 um 16:46 Uhr - Antworten

      GPA Abschirmgewebe für die Schweiz bitte über das Schweizer Büro bei Tino Gomolka anfragen: info@geovital.ch
      Für die Baumatten gegen Erdstrahlen brauchen wir einen Plan des Hauses. Dann kann ausgerechnet werden, wie viel Baumatten man benötigt. Das hängt vom Schnitt und der Größe der Etagen ab. Hierfür sind ebenfalls die Preise für die Schweiz im Schweizer Büro anzufragen.

  3. Zimmerei Blank 25. Juni 2014 um 21:35 Uhr - Antworten

    Äußerst interessanter Beitrag!
    Wir in unserem Betrieb wußten das auch nicht. Für uns heißt das, wir müssen da umdenken und das Thema natürlich berücksichtigen! Wir sind ein qualitätsbewußter Betrieb und werden unsere Kunden darauf hinweisen. Besser noch einen Geobilogen dazu ziehen.

  4. Familie Moser 16. Februar 2014 um 17:10 Uhr - Antworten

    Ich muss dem Vorschreiber Recht geben. Wir hatten gebaut „ohne“ Strahlenschutz, was dann gesundheitlich in einer Katastrophe endete!
    Anfang letzten Jahres haben wir mit viel Aufwand alles nachgeholt, teilw. Leitungen ausgetauscht, Flächen abgeschirmt, Netzfreigeschaltet und so weiter… Kein Vergleich zu vorher!
    Unser Probleme sind fast völlig verschwunden, an denen die Ärzte 4 Jahre ohne Erfolg herumdoktorten.
    Wir können nur jedem der bauen will empfehlen – Leute, macht es gleich richtig und holt euch die richtigen Fachleute dafür. Da ist jeder Euro sinnvoll investiert!

  5. Neubauten Holz 22. Januar 2014 um 22:27 Uhr - Antworten

    Ein Sehr interessanter Artikel zum Neubau mit Holz. Vieles davon wusste ich selber nicht. Gut, dass es Ingenieure gibt die sich mit diesen Problemen befassen, denn der Strahlenschutz ist für den Menschen sehr wichtig. Vor allem in Neubauten, da ja immer mehr Technik in neue Immobilien gelangt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.