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Magnetfeld Abschirmung mit Mu-Metall – Teil 3

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Was tun bei Problemen mit Trafo, Hochspannungstrasse oder elektrischer Eisenbahn?
Wir müssen das Problem in 2 Teile unterteilen: Spannungsfelder und Magnetfelder.

Spannungsfelder mit GPA oder T98 abschirmen

Spannungsfeldern sind sehr einfach in den Griff zu bekommen. Hier kann man sich des GEOVITAL GPA Abschirmgewebes oder der GEOVITAL Abschirmfarbe T98 behelfen. Zwischen Verursacher und Wohn / Schlafbereiche wird eine elektrisch leitende Barriere angebracht, die anschließend abgeerdet wird. Besser noch ist, wie im obigen Bild zu sehen (Dipl. Ing. Johannes Kautz bei der Messung einer T98 Schirmung), das gesamte Haus, Wohnung oder Schlafzimmer / Kinderzimmer nach Faraday abzuschirmen und somit einen Faradayschen Käfig zu gestalten.

Anders verhält sich es bei Magnetfelder. Diese sind nur mit Mu-Metall zu schirmen. Da aber Mu-Metallabschirmungen extrem teuer und somit kaum bezahlbar sind, spricht man in der Praxis davon, dass Magnetfelder nicht abschirmbar sind, da es sich keine Familie leisten kann.

Die Geschichte des Mu-Metall

Wie kam es zur Entwicklung von Mu-Metall? In den 70 Jahren begann die NASA mit dem Space Shuttle Programm. Man wollte weg von den Saturnraketen, hin zu einem Raumschiff welches wieder verwendbar war. Nach dem letzten Apollo Flug 1972 war das Shuttle ab 1981 das Arbeitspferd der NASA.

Es tauchten bei der Entwicklung des Space Shuttles jedoch unerwartete Probleme auf. Die Flugcomputer die damals enorme Rechenaufgaben erfüllen mussten, benötigten enorme Ströme und produzierten somit enorme Magnetfelder.

Man muss sich überlegen, dass dies eine Zeit war, in der Computer noch Exoten waren. Es gab noch keine Homecomputer. Der Erste (Apple II) kam erst 1977 auf den Markt, Microsoft stellte sein MS-DOS Betriebssystem 1981 vor, Windows erschien erst 1985.
Somit waren die Computer der 70 Jahre noch richtig große Rechenmaschinen. Vermutlich kann Ihr Smart Phone Heutzutage mehr Rechenleistung bieten, als damals die gesamte Power des Space Shuttles.

space_shuttle_flugtest

Space Shuttle Flugtest

Diese enormen Energiemengen und Magnetfelder der einzelnen Flugcomputer machten sich gegenseitig den Gar aus. Es kam zu reihenweise Abstürzen der Computer. Um bei Flugversuchen ein Absturz des Space Shuttle Prototypen zu verhindern, setzte man eine Boing 747 unter das Raumschiff.
Das Problem war, man brachte das Raumfahrzeug nicht zum Fliegen… Das Space Shuttle Programm war fast schon zum Scheitern verurteilt, als Wissenschaftler der NASA die Lösung fanden: Eine neuartige Legierung, genannt Mu-Metall.
Erst jetzt war es möglich, Sektion für Sektion und somit Computer für Computer abzuschotten und zu isolieren, so dass sie sich nicht mehr gegenseitig störten.

Das Problem dabei ist: Dass das Mu-Metall nie den Weg in die Massenindustrie gefunden hat.

Mu Metall

Mu-Metall höchster Qualität 3 x 3 cm Kostenpunkt ca. 800,- Euro

Nur wenige Spezialfirmen bieten Heute Lösungen auf Basis von Mu-Metall an. Meist in der Halbleiter und Mobilfunkindustrie, wo Mu-Metall in Kleinstmengen verbaut wird.
Um jedoch ein Haus oder einen Trafo zu schirmen, bedarf es großer Flächen und somit großer Mengen von Mu-Metall, die jedoch ein Preisniveau von Gold und Platin haben.

Manche Händler im Internet werben mit Materialien die Magnetfelder abschirmen oder mit Materialien die Mu-Metall enthalten. Hier sei Vorsicht angeraten, da die Schirmleistung der Magnetfelder zwar da, aber großteils viel zu schwach ist. Hier stehen Aufwand und Kosten in keinem Verhältnis zum Ergebnis.
Es hat auch schon Händler gegeben die Material als Mu-Metall angeboten haben, das jedoch gar kein Mu-Metall war…

Fazit: Spannungsfelder sind durch GEOVITAL abschirmbar – Magnetfelder nicht.

Nach dem die Probleme der NASA gelöst waren, war die U.S.S. Enterprise das erste flugfähige Shuttle das man am 12. August 1977 zum ersten Freiflug von der Boing entließ.

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2018-02-12T11:59:44+00:00 By |Tags: , , , |

About the Author:

Marc Wirth
As Geobiologist and Building Biologist (IBN) Dip. Ing. (FH) Marc Wirth has played an important role in the planning of many new buildings in his 18 year experience. He is not only familiar with the illness related side of patients, but knows the technical details and counter measures to create healthier living spaces and lives. His motto: “Only when one has experienced issues and implemented the improvements, do you know what you are talking about…”

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