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Powerline, das gefährliche Internet über die Stromleitung

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PowerLAN, das Internet aus der Steckdose. Es wird häufig als Alternative zum klassischen W-LAN beworben. Gibt es auch einen „gesunden“ Unterschied?

Powerline bzw. PowerLAN ist heute keine neue Technologie mehr und dennoch relativ unbekannt im Vergleich zum WLAN Funkstandard. Powerline hatte zur Zeit der Einführung sehr stark mit „Kinderkrankheiten“ zu kämpfen, wie Instabilität oder Geschwindigkeit. Dies hat sich inzwischen deutlich verändert. Geschwindigkeiten von mehreren 100 MBit/s sind erreichbar und auch die Stabilität ist für gewöhnlich kein Thema mehr.

Ähnlich wie bei Funk macht sich der Mensch zu Beginn keine Sorgen bezüglich der Strahlung. Bei Powerline wohl noch weniger, ist es doch „kabelgebunden“ und damit strahlungsfrei sicher. Was sagen die Fakten?

Unsere Geobiologen kommen in der Praxis inzwischen öfters in Kontakt mit Powerline, diesem Internet aus der Steckdose. Die vorherrschende Situation beim Kunden und Patienten ist meist sehr identisch. Im Rahmen einer geobiologischen Untersuchung werden die Belastungen durch elektromagnetische Felder im Schlaf- und Wohnraum analysiert und protokolliert. Trotz aller Versuche die hochfrequenten Belastungen im untersuchten Raum zu fixieren, ist es nicht möglich die Quelle der Strahlung zu orten. Baubiologische Messung ergeben innerhalb des Gebäudes identisch bis höhere Belastungen durch Funkfrequenzen als ausserhalb vom Gebäude. Eine SSID (Name des Funknetzes) eines vorhandenen WLANs ist nicht erkennbar. Alle µV-Belastungen an EMF sind vorbei nach der Abschaltung gewisser Sicherungen im Schaltkasten/Sicherungskasten. Dies ist identisch zum WLAN-Signal eines Routers wenn die angeschlossene Steckdose abgeschalten wird. Ein kurzer Check in der Umgebung der Telefondose gibt uns dann meist die Antwort zur Situation – ein eingesteckter Powerline-Adapter.

Die Funktion von Powerline in Kürze

Es gibt für Powerline verschiedene technische Bezeichnungen wie zB. PowerLAN, dLAN oder PLC. Bei dieser Techologie werden die vorhandenen Stromleitungen zur Datenübertragung auch für ein internes Netzwerk (LAN) und für Internet genutzt. Technisch gesehen handelt es sich bei PowerLAN um eine Trägerfrequenzanlage die mittels Adapter realisiert wird; von diesen Adaptern gibt es immer mindestens 2 Stück – Sender und Empfänger.

Viele Hersteller von PowerLAN

Viele Hersteller von PowerLAN

Der sendende Adapter ist über Ethernet-Kabel mit dem Internetmodem und/oder Netzwerk-Router verbunden und in der Strom-Steckdose eingesteckt. Der PowerLAN-Sendeadapter moduliert das Datensignal im Hochfrequenzbereich auf die Stromleitung und wird vom empfangenden Adapter wieder demoduliert. Der Hauptvorteil liegt darin, dass keine zusätzliche Verkabelung mehr notwendig ist und zudem hohe Geschwindigkeiten von mehreren 100 MBit/s erreicht werden. Bis zu 300 Metern an Leitungslänge können mit PowerLAN versorgt werden.

Auswirkungen von Powerline auf die Technik und den Menschen

Wenn Sie sich für ein LAN und Internetnetzwerk via Powerline entscheidet, sorgen Sie durch die Installation für ein internes Netzwerk an permanentem Funkstrahlung. Jede einzelne Stromleitung im Gebäude wird aufgrund der hochfrequenten Übertragung zum direkten Funksender. Um dies noch deutlicher zu machen: Sehen Sie beim Blick aus dem Fenster einen Funksender auf einem Dach? Dies ist dann einer. Mit aktivem Powerline haben Sie mehrere davon in jedem Raum da jede einzelne Stromleitung in einen Funksender verwandelt wird.

Hausinterne Technik kann umgehend den Dienst verweigern, sofern die selbe Frequenzband verwendet wird. Vor allem Amateur-Funker „verfluchen“ diese Technik, wirkt sich PowerLAN doch massiv störend auf praktisch alle Kurzwellenbänder aus und dies nicht nur im eigenen Haus. Auch die Nachbarn sind davon betroffen, egal ob Einfamilienhaus oder angrenzende Wohnungen. Und unsere Gesundheit? Powerline intensiviert die Effektivität der Bestrahlung auf den Menschen deutlich. Überall, in jedem Raum sind Stromleitungen verlegt mit Anschlussdosen. Es funktioniert praktisch nichts mehr ohne Strom. Die Stromleitung selbst produziert bereits erhebliche Belastungen durch Spannungsfelder vom 50 Hz Wechselstrom mit einer Reichweite von 2 Metern in den Raum (230 Volt Hausstrom). Durch PowerLAN kommt nun eine weitere hochfrequente Dauerbelastung hinzu, welche sich nochmals verheerend auf die gesamte Elektrobiologie des Menschen auswirkt. Gerade in der „Erholungsdisziplin Schlafen“ ein weiterer Killerfaktor für die derart wichtige körperliche Regeneration.

Smart Meter, der moderne strahlende Zähler?

Smart Meter, der moderne strahlende Zähler?

Powerline und Smart Meter, es betrifft uns alle!

Man kann von „Glück“ sprechen, dass die meisten Menschen in PowerLAN lediglich eine Alternative zum W-LAN erkennen. Powerline wird erst eingesetzt, sollte ein stabiles WLAN nicht möglich sein. W-LAN ist deutlich strahlungsschwächer als beispielsweise Mobilfunk oder mobiles Internet. D.h. es wird Räume mit schlechtem W-LAN-Empfang aufgrund der Wandkonstruktion geben. Da die Stromleitung physisch durch jede Wand gelegt ist, wird dieses Empfangsproblem mit Powerline theoretisch gelöst, doch leider mit drastisch höherer Funkbelastung im gesamten Haus und Wohnung ersetzt.

Sollte jedoch der intelligente Strom- und Fernwärmezähler, sprich Smart Meter, gesetzlich verpflichtend eingeführt werden, so könnte eine Problemlawine auf uns alle zukommen. Je nach technischer Ausführung sendet das Smart Meter Verbrauchsdaten via mobilem Internet, Powerline oder die gute Alternative via bestehendem DSL oder CABLE.

Basierend auf eindeutigen Studien, welche zudem vom Höchstgericht als rechtlich gültig bestätigt wurden, sollte die Übertragung via Mobilfunk in Bezug auf die Gesundheit hinterfragt werden. Gleiches betrifft auch die hochfrequente Datenübertragung über das Stromnetz. Es liegt zu Beginn beim Strom- und Fernwärmeanbieter welche Übertragungstechnologien dem Kunden angeboten werden, doch schlußendlich entscheidet der Kunde welche Gerätschaften eingebaut werden dürfen.

Was kann ich tun? Wie kann ich mich schützen?

Grundsätzlich kann mittels Netzfreischalter und technischer Abschirmung nach Faraday sehr wirksam geholfen werden. Die erneut funktionierende Regeneration im Schlafzimmer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder erreichbar, nur wird es von Jahr zu Jahr technisch aufwendiger da die Belastungen durch Elektrosmog exponentiell ansteigen. Und mit der gesetzlichen Entscheidung zum Smart Meter muss auch die bisherige Art der Abschirmung neu überdacht werden. Eventuell macht es Notfalls mehr Sinn die stromzählerablesende Person des Energiebetreibers für den Aufwand zu bezahlen, sollte ein entferntes Auslesen technisch nicht möglich sein.

Eine geobiologische Untersuchung inklusive Beratung ergibt in jedem Fall ein aussagekräftiges Protokoll bezüglich bestehender Belastungen welche sich auf die eigene Gesundheit auswirken. Mehr dazu unter nachfolgendem Link sowie unter Hotline +43 5516 24 671.

LINK zum Thema

» Details zu Powerline/PowerLAN auf Wikipedia

» GEOVITAL Beratungsstellen in Deutschland

2016-11-04T16:06:49+00:00 By |Tags: , , , , |

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5 Kommentare

  1. hanz jörg 24. Februar 2017 um 13:57 Uhr - Antworten

    Eine seite für ü 40 jährige überbehütende mütter . . .
    zwar sollte man sich vor hoher stahlenbelastung schützten doch denke ich nicht das man in eonem zheitraum von ca 10 jahren ADHS , krebs oder schwere depressionen bekommen kann.. . .

    • Peter Panade 12. Juni 2017 um 17:42 Uhr - Antworten

      Sicher ist die Chance gering, dass man innerhalb von 10 Jahren davon Krebs bekommt, aber man nutzt sein ganzes Leben W-Lan. bei 40-50 Jahren ist die Chance dann doch etwas größer auf Krebs. Mal davon abgesehen wie sich das ganze bei Kindern auswirkt, die damit auch noch aufwachsen.

  2. Adrija Hetovic 25. Mai 2016 um 12:31 Uhr - Antworten

    Wacht auf…

    • Andrej Salnikov 1. September 2018 um 22:37 Uhr - Antworten

      Es gibt leider immer noch genug ‚Schlafschafe‘ die auf diese technischen Spielereien hineinfallen. Das gleiche mit der 5G Technologie… Doch lange kann das nicht mehr so weitergehen, da bin ich mir zu zweihundert Prozent sicher!

  3. Hans 26. September 2014 um 17:13 Uhr - Antworten

    Wahnsinn, wo das alles hinführt…

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